Art der Veröffentlichung
Datum
01.12.2011

Europäisches Jahr 2012

 Aktives Altern und Solidarität zwischen Generationen

 Die CDU-Fraktion behält die europäische Dimension der Politik im Auge, was sich nicht zuletzt in ihren einschlägigen Anträgen manifestiert. „Es geht uns darum, das in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht enger zusammenwachsende Europa an seiner besonders wichtigen Stelle, der kommunalen Ebene, aktiv zu begleiten und zu befördern und dabei von seinen Möglichkeiten im Sinne der Bürger zu profitieren“, erklären die Stadträte Prof. Dr. Dorit Loos und Philipp Hill.

Am 14. September fassten das Europäische Parlament und der Rat den Beschluss zum Europäischen Jahr für aktives Altern und der Solidarität zwischen den Generationen 2012. Als Ziele sind darin etwa genannt, die Öffentlichkeit für den Wert des aktiven Alterns zu sensibilisieren, Politiken des aktiven Alterns zu unterstützen und Altersdiskriminierung zu bekämpfen. Von Unionsebene aus werden Mittel für die Durchführung geeigneter Maßnahmen bereitgestellt.

Das Sozialamt hat mit der Gemeinderatsvorlage Partizipative Altersplanung 2011 ein innovatives Konzept für ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben im Alter in der Landeshauptstadt Stuttgart vorgelegt, das von allen Fraktionen begrüßt wurde und in etlichen Haushaltsanträgen seinen Niederschlag gefunden hat.

 Die CDU fragt vor diesem Hintergrund die Verwaltung, ob bereits Überlegungen angestellt wurden, sich als Stadt Stuttgart am Europäischen Jahr für aktives Altern 2012 zu beteiligen und inwieweit es sich für eigene Projekte in diesem immer wichtiger werdenden gesellschaftspolitischen Bereich nachhaltig nutzen ließe. Wissenswert ist auch, ob Projekte, welche die Stadt bereits im Zuge des Europäischen Jahres des Ehrenamts 2011 berücksichtigt hat, zur aktiven Teilnahme am Europäischen Jahr 2012 eingebracht werden können.