Art der Veröffentlichung
Datum
03.05.2012

Fahrradverkehr

Wegenetz attraktiv für die Nutzer gestalten

Der Gemeinderat hat in den letzten Haushaltsberatungen mit großer Mehrheit beachtliche zusätzliche Finanzmittel für den Ausbau der Radinfrastruktur in Stuttgart bewilligt. „Wir unterstützen dieses Vorgehen aktiv, wenngleich wir auch immer wieder hinterfragen werden, ob die jeweilige Entscheidung zu Gunsten des einen oder zu Lasten des anderen Verkehrsträgers angemessen ist“, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. Denn grundsätzlich besteht die Mobilität von morgen für die CDU aus einem aufeinander abgestimmten System an umweltfreundlichen Verkehrsträgern – das Fahrrad ist einer davon, wenngleich ein wichtiger.

Eine unbestritten positive Entwicklung für den Radverkehr stellt die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer in umgekehrter Richtung dar. Hier ist Stuttgart schon ein gutes Stück vorangekommen, aber noch längst nicht am Ziel. Nach Einschätzung der CDU-Fraktion könnte aber der Fortschritt von derlei Maßnahmen progressiver vonstatten gehen.

Dass ein einzelner „Blockierungsstein“ im Radwegenetz erhebliche negative Auswirkung für die Nutzer haben kann, zeigt die Situation im Bereich des Mineralbades Leuze am Neckar entlang. Hier ist der sonst sehr attraktive Weg am Neckar durch das Schwimmbadaußengelände unterbrochen.    

Unter der Maßgabe, den Radverkehr in Stuttgart weiter zu fördern, stellt die CDU-Fraktion an die Adresse der Stadtverwaltung die Fragen nach dem aktuellen Stand der Umsetzung der Öffnung der Einbahnstraßen für Radfahrer, insbesondere nach der Anzahl der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen und den Ursachen dafür. Stadtrat Alexander Kotz: „Wir wollen ebenso wissen, ob besagter Radwegabschnitt beim Leuze-Bad entlang des Neckars nicht ununterbrochen geöffnet werden kann beziehungsweise welche konkreten Maßnahmen dafür notwendig wären.