Art der Veröffentlichung
Datum
22.03.2016

FEINSTAUBALARME - endgültig beenden!

Stuttgarts Image nicht sehenden Auges weiter beschädigen

Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz spricht Klartext: Der Feinstaubalarm schadet dem Image Stuttgarts.

Wenn Menschen aus der Region, in Deutschland oder auch von anderswo sich mit Stuttgart näher beschäftigen, stellen sie sich etwa folgende Fragen:

-     Soll ich zum Studieren nach Stuttgart gehen?

-     Bewerbe ich mich um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in Stuttgart?

-     Möchte ich mit meiner Familie nach Stuttgart ziehen?

-     Gründe ich mein Unternehmen in Stuttgart?

-     Investiere ich in Stuttgart in Haus- und Grundbesitz?

-     Mache ich eine Städtereise nach Stuttgart?

Und nahezu immer wird der Fragesteller zur weiteren Information vorab die Homepage www.stuttgart.de konsultieren.

Hat er dies in den ersten zehn Wochen dieses Jahres getan, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihm als erstes dieser Hinweis, großflächig auf dem Bildschirm, entgegen gestrahlt hat: FEINSTAUBALARM IN STUTTGART

Und damit ist klar: Die Chance, dass sich die hinter den oben aufgeführten Fragestellungen verbergenden und für Stuttgart durchaus interessanten Personenkreise für Stuttgart entscheiden, ist gering. „Durch die Art der Umsetzung der Feinstaubalarme einschließlich ihrer medialen Begleitung schädigt der Oberbürgermeister das Image unserer Stadt“, so Alexander Kotz. Dies zumal die meisten Menschen mit dem Wort Alarm eine akut gefährliche Situation assoziierten.

Die CDU-Fraktion sieht die Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zur Luftverbesserung und zur Einhaltung der Grenzwerte zu ergreifen. Die Betonung liegt aber auf „geeignet“.

Denn nach dem mittlerweile vierten mehrtägigen Feinstaubalarm bleibt der Effekt sichtbar gering. Der Aufwand für den Feinstaubalarm und dessen negative Auswirkungen auf das Image der Stadt stehen dagegen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die Maßnahme ist schlichtweg gescheitert!

Demnach besteht Handlungsbedarf, weshalb die CDU-Fraktion den Oberbürgermeister auffordert, die Maßnahme „Feinstaubalarm“ zu beenden oder zumindest das Konzept grundlegend zu überarbeiten. Das Freiwilligkeitsprinzip ist dabei auf jeden Fall beizubehalten.

Der Fraktionsvorsitzende weiter: „Sollte der Oberbürgermeister am Grundsatz des Konzeptes festhalten, ist dennoch eine wichtige Korrektur unerlässlich, dahingehend, dass es keine negativen Folgen mehr für das Image unserer Stadt gibt.“

Zudem möchte die CDU, dass noch vor der Sommerpause dem Gemeinderat berichtet wird, wie die Verwaltungsspitze mit dem leider so nicht funktionierenden Konzept „Feinstaubalarm“ in Zukunft weiter umzugehen gedenkt.