Art der Veröffentlichung
Datum
22.08.2013

Friedrichsbau-Varieté

Vorstoß für eine gemeinsame Rettung

Die CDU-Fraktion will eine klare Zukunftsaussicht für das Friedrichsbau-Varieté und macht deshalb einen entscheidenden Vorstoß für eine gemeinsame Rettung der renommierten Kulturinstitution. Denn nachdem die L-Bank als Sponsor ausgestiegen ist stellt sich für das Friedrichsbau-Varieté mit der darüber hinaus verfügten Kündigung des Pachtvertrages zum 31. Januar 2014 mittlerweile die Existenzfrage. Die CDU-Fraktion will nicht weiter zusehen, wie das Varieté alleine um sein künstlerisches Überleben kämpft und kann sich vorstellen, dass sich die Stadt an der Rettung des Friedrichsbau-Varietés beteiligt. Wie dieser Beitrag aussehen könnte, will die CDU-Fraktion zusammen mit den anderen Fraktionen und der Stadtverwaltung gemeinsam erörtern.

In einem Antrag fragt sie, wie die Stadtverwaltung die Umzugspläne des Friedrichsbau-Varietés auf den Pragsattel beurteilt, da dem Vernehmen nach an eine Zeltlösung auf einem städtischen Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Theaterhaus Stuttgart gedacht ist. Weiter heißt es: Sieht die Stadtverwaltung eine Möglichkeit, sich an der Rettung des Friedrichsbau-Varietés auf dem Pragsattel zu beteiligen? Desweiteren wird die Stadtverwaltung aufgefordert, sich bei der Landesregierung dafür einzusetzen, dass die ausgesprochene Kündigung des Pachtvertrages durch die L-Bank solange ausgesetzt wird, bis für das Friedrichsbau-Varieté ein nahtloser Übergang in den Spielbetrieb an einem anderen Ort möglich ist. Eine weitere Aufforderung besteht darin, dass die Stadtverwaltung sich bei der Landesregierung dafür einsetzt, dass die L-Bank dem Friedrichsbau-Varieté zugesteht, seinen Namen auch auf den Pragsattel oder einen anderen Ort mitzunehmen.

Das Thema soll laut CDU-Fraktion so bald wie möglich im Verwaltungsausschuss behandelt werden.