Art der Veröffentlichung
Datum
11.09.2013

Gemeinsame Rettung für den Hoppenlaufriedhof

Rettung ist greifbar nahe

„Wir freuen uns über die Zusage des Bundes, 350.000 Euro aus seinem Denkmalschutzsonderprogramm für die Sanierung der Grabsteine auf dem historischen Hoppenlaufriedhof bereitzustellen“, sagt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jürgen Sauer. Damit werde ein wichtiger Schritt getan, um den ältesten noch erhaltenen Friedhof in Stuttgart, der längst schon zu einem bedeutenden Kulturdenkmal für die Landeshauptstadt geworden ist, vor dem Verfall zu retten. Die intensive Zusammenarbeit mit Bundestagsabgeordentem Dr. Stefan Kaufmann und dessen engagierter Einsatz auf Bundesebene hat hier in beeindruckender Weise Früchte getragen.

Nicht weniger beeindruckend ist das Engagement der Stadtgruppe Stuttgart des Schwäbischen Heimatbundes, der sich mit einer Spende in Höhe von zunächst 10.000 Euro an der notwendigen Restaurierung der 1700 Grabsteine, von denen 70 Prozent zu zerfallen drohen, finanziell beteiligen wird.

Beide Beträge sind zwar ein ermutigendes Signal, aber sie reichen bei weitem nicht aus zur Gesamtfinanzierung. Insgesamt 1,5 Millionen Euro sind das Ergebnis der Schadensanalyse, um die grundlegende Sanierung in Angriff zu nehmen.

Natürlich könne ein städtischer Anteil an den Kosten der Sanierung der Grabmale erst in den Haushaltsberatungen Ende dieses Jahres beraten und beschlossen werden. Die CDU-Fraktion ist aber der Meinung, dass der Gemeinderat, nicht zuletzt auf Grund der hohen externen Ko-Finanzierung, die noch offene Finanzierungslücke schließen sollte.

Diese Einschätzung verbindet die CDU-Fraktion mit dem Auftrag an die Stadtverwaltung, rasch beim Landesamt für Denkmalpflege und der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zu klären, dass den dort ebenfalls eingereichten Zuschussanträgen der Stadt in Höhe von jeweils 400.000 Euro entsprochen wird, um so in den Haushaltsberatungen die Gesamtfinanzierung beraten zu können.