Art der Veröffentlichung
Datum
29.03.2012

Gemeinschaftsschule

Finanzmittel richtig einsetzen

 

Die Einführung der Gemeinschaftsschule steht bevor. In der Landeshauptstadt Stuttgart wird für sieben Schulen die Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule geprüft. An der Elise-von-König-Schule sind die Planungen bereits weit fortgeschritten. Bedeutend für die Antragstellung beim Land ist, dass die jeweilige Schule selbst ein pädagogisches Konzept erarbeitet. Die Kommune wiederum ist für die aus dem pädagogischen Profil sich ergebenden Anforderungen in Sachen Raumbedarf und Ausstattung zuständig.

 

Ein solches pädagogisches Konzept ist für die Schule etwas Neues. Seine Erarbeitung – selbst bei Unterstützung durch das Land – ist mit zeitlichem und vor allem finanziellem Aufwand verbunden, soll das erforderliche Qualitätsniveau erreicht werden. Diese inhaltlich-konzeptionelle Arbeit fällt in die Zuständigkeit des Landes.

 

„Wir legen Wert darauf und beantragen entsprechend, dass das Land die Kosten für das pädagogische Konzept, welches schwerpunktmäßig die Schule mit ihren Partnern erstellt, trägt“, sagt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Iris Ripsam. Darauf möge die Stadtverwaltung – nach Möglichkeit im Zusammenschluss mit den kommunalen Spitzenverbänden sowie den Elternbeiräten und der Lehrerschaft – bei der Landesregierung entsprechend hinwirken. Außerdem sollen, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Iris Ripsam weiter: „Mittel in Höhe von rund 600.000 Euro aus dem städtischen Qualitätsentwicklungsfonds für die Planung der Gemeinschaftsschule bereitgestellt werden.“ Konkret gehe es dabei um die Finanzierung von Infoveranstaltungen, Coachings, Workshops zur Bestimmung der räumlichen Anforderungen, Untersuchungen zur standortbezogenen Umsetzung und eine Anlaufstelle für Fachfragen in der Fachverwaltung.