Art der Veröffentlichung
Datum
22.09.2016

Glückwunsch an Dr. Fabian Mayer

Ausgezeichnetes Wahlergebnis für den neuen Bürgermeister

Ein klares Wahlergebnis für den neuen Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht: 38 Stimmen konnte Dr. Fabian Mayer im Gemeinderat auf sich vereinen. Ein großer Vertrauensvorschuss sei dies, wie der frisch gebackene Beigeordnete selbst das Ergebnis bescheiden kommentiert.

„Dass unser Kandidat überzeugt, davon waren wir überzeugt“, gibt demgegenüber Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz selbstbewusst und mit einem kleinen Augenzwinkern sowie überaus zufrieden zu verstehen.

Fabian Mayer, der damit jüngster Bürgermeister im Stuttgarter Rathaus in der gesamten Nachkriegszeit wird, bringe alles mit, um dieses Amt voll auszufüllen. Mit seiner Erfahrung und mit Frische und Tatendrang würde er neue Impulse für eine zukunftsorientierte Stadt setzen, erklärt Fraktionsvorsitzender Kotz.     

Zuvor hatte Fabian Mayer in seiner Rede vor dem Gemeinderat umrissen, worauf es ihm in seiner zukünftigen Funktion – wenn die Stadträtinnen und Stadtträte ihn denn wählen – schwerpunktmäßig ankommt.

Eine moderne Stadtverwaltung mit Karriereperspektiven

Die langen Linien, wie Fabian Mayer es nennt, bewegen sich zum einen um eine Modernisierungskur, die etwa die Webseite der Stadt einbezieht wie auch das interne Verwaltungsprogramm sowie das kommunale Jobportal. „Alles wirkt nicht nur ein bisschen angestaubt“. Kurskorrekturen seien hier notwendig, da auch eine Stadtverwaltung im Wettbewerb um qualifiziertes Personal stehe und zudem, andere noch mehr Geld zu zahlen in der Lage seien als die öffentliche Hand.

Die Stadt müsse jungen Menschen eine Karriereperspektive bieten können. Im Internet und auf Jobmessen, wo Absolventen sich aufhalten, müsse die Stadt in diesem Kontext wesentlich deutlicher sichtbar werden. „Als Kommune müssen wir hier zeitgemäße, frische und überzeugende Lösungen finden.“  

Das Kulturangebot als Standortfaktor nutzen

Mit Bezug auf seinen anderen großen Ressortbereich sagt der zukünftige Bürgermeister: „Stuttgarts Kultur ist einzigartig und weit gefächert.“ Kultur sehe er auch als Standortfaktor, sie treibe gesellschaftliche Entwicklungen an und entfalte Sogwirkung für Kreative und Hochqualifizierte. Ein vielfältiges Kulturangebot erhöhe nachweislich die Attraktivität eines Lebens- und Arbeitsstandorts. Damit begreift er Kultur alles andere als das fünfte Rad in seinem Geschäftskreis. Fabian Mayer, seit jeher selbst überaus kulturaffin, will die aus dem Kulturbereich sich ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten zur besseren Sichtbarmachung der Stadt nutzen. Kulturelle Großprojekte und kleine Kultureinheiten sind ihm dabei gleichermaßen wichtig. Großvorhaben wie das Stadtmuseum, die Sanierung der Wagenhallen oder die Sanierung des Großen Hauses stünden für einen finanziellen Kraftakt, die er effektiv und gleichsam geräuscharm vollenden möchte.

Ein Bürgermeister, der für den Gemeinderat stets greifbar sein möchte

Zur Kandidatur als Bürgermeister bewogen hat den Kommunalpolitiker Mayer nicht zuletzt seine Begeisterung für das Gemeinwesen und dessen Organisation sowie seine innere Überzeugung, „mit politischem Engagement etwas wirklich Sinnvolles tun zu können“.

Nachdem Oberbürgermeister Fritz Kuhn dem frisch Gewählten gratuliert hatte folgte Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz, die Vorsitzenden der anderen Fraktionen schlossen sich an.

Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz: „Das ist ein schöner Tag für die Stuttgarter CDU und für die Stadt Stuttgart.“ Er hatte sich im Vorfeld maßgeblich für die Kandidatur seines bisherigen Fraktionskollegen eingesetzt. Dr. Fabian Mayer dankte allen und versprach, für den gesamten Gemeinderat ein Bürgermeister sein zu wollen, der greifbar für die Anliegen seiner Mitglieder ist.

 

Fabian Mayers Profil in Kürze und sein neuer Geschäftskreis

Der 35-jährige Jurist ist bisher Rechtsanwalt und Partner in einer renommierten Stuttgarter Wirtschaftskanzlei. Politik ist für den verheirateten Vater von zwei Kindern eine Leidenschaft, der er schon als Jugendlicher nachgegangen ist. So hat er langjährige kommunalpolitische Erfahrung. Sieben Jahre lang hat er dem Stuttgarter Gemeinderat angehört, wo er schwerpunktmäßig im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen und im Internationalen Ausschuss aktiv gewesen ist. Am 15. Oktober 2016 tritt er sein neues Amt als Bürgermeister der Landeshauptstadt an. Sein Geschäftskreis ist im Zuge des vom Oberbürgermeister jüngst geänderten und vom Gemeinderat beschlossenen Verwaltungsgliederungsplans neu zugeschnitten worden. Dazu gehören das Haupt- und Personalamt, die Bezirksämter, das Kulturamt, das Rechtsamt, das Standesamt sowie der Arbeitsmedizinische Dienst, der Datenschutz und IT-Sicherheit und der Arbeitssicherheitstechnische Dienst.