Art der Veröffentlichung
Datum
24.09.2014

Grünflächen in der Stadt

Für die Neuregelung ist die goldene Mitte zu finden

Eine neue Grünflächensatzung soll im Gemeinderat beschlossen werden. Sie ist aus verschiedenen Gründen notwendig geworden. Dazu zählt, dass sich das Freizeitverhalten in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und Sicherheitsaspekte für die Kinder anders bewertet werden. „Die besondere Herausforderung“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beate Bulle-Schmid, „ist sicher, dass einerseits allgemeine Einschränkungen zum Schutze der Kinder und Jugendlichen notwendig sind, dass andererseits aber nicht zu viel vorgeschrieben wird.“

So spricht sich die CDU-Fraktion durchaus für ein Glasverbot aus, da sich Kinder an Glasscherben empfindlich verletzen können. Bei Bolzplätzen sieht sie es als absolut sinnvoll an, wenn Erwachsene diese nur als Begleitung von Kindern benutzen dürfen. Beate Bulle-Schmid: „Kinder und Jugendliche sollen hier eindeutig Vorrang haben – kicken nämlich Erwachsene, so fällt es Kindern schwer, sich gegen diese durchzusetzen, um spielen zu können. Auch der Schutz der Anwohner in der Nähe von Bolzplätzen soll mit dieser Regelung gewahrt werden.“

Dass Eisflächen nicht betreten werden dürfen, ist für die CDU unangemessen. Sie plädiert dafür, dass bei einer bestimmten Stärke die Stadt offiziell Eisflächen freigibt. Anders beim Rauchen. „Hier sind wir klar für ein Rauchverbot auf Spielplätzen, wo kleine Kinder sind. Denn achtlos weggeworfene Kippen können allzu schnell zu einer ernsthaften Gefahr für die Kleinen werden.“

Die Satzung bringt klare Regelungen und gibt für die Zukunft die Möglichkeit, Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. „Gut ist in jedem Fall, dass die Beschlussvorlage zunächst von der Tagesordnung im Gemeinderat abgesetzt worden ist, um sie sowohl in den Fraktionen als auch mit den anderen Fraktionen intensiv besprechen zu können und so zu einer guten sowie praktikablen Kompromisslösung zu kommen“, sagt Beate Bulle-Schmid.