Art der Veröffentlichung
Datum
11.08.2011

Handy-Parken

Das Mobiltelefon als elektronisches Zahlungsmittel

Bereits vor gut zwei Jahren hat die CDU einen Antrag zum Thema "Handy-Parken" gestellt. In der seinerzeitigen Stellungnahme der Verwaltung wurde in Aussicht gestellt, weiter die Entwicklung des Handy-Parkens und insbesondere die Nutzungsarten per Handy in anderen Städten zu beobachten.

Jetzt liest man, dass auch die Stadt Arnsberg (NRW) ein Handy-Parksystem bewirbt – mit beachtlichem Anfangserfolg. „Uns ist klar, dass ein Handy selbst noch keinen freien Parkplatz schafft“, so der Sprecher der CDU im Ausschuss für Umwelt und Technik, Dieter Wahl. Und es sei auch klar, dass ein solches System nicht nur eingeführt werden sollte, weil es vielleicht gerade "in" sei. Vielmehr müsse gegeben sein, dass damit ein hoher Nutzen für den Anwender und eine vertretbare Nutzen-Kosten-Relation einhergehe.

Deshalb fragt die CDU die Verwaltung, welche Städte bisher ein solches System kennen – mit welchen Kosten, welchem Nutzen und welcher Akzeptanz. „Zu überlegen ist, ob Stuttgart nicht etwa ein Pilotprojekt starten sollte. Anbieten würde sich hierfür das Gebiet des neuen Parkraummanagements in S-West oder auch die innere City“, erklärt Stadtrat Dieter Wahl. Denkbar wäre auch ein Bezahlsystem über Kreditkarten analog der Gebühren in Parkhäusern. Eine spannende Frage sei, ob solch ein Projekt nicht mit dem zur Zeit diskutierten Verkehrsentwicklungskonzept der Stadt verbunden werden könne.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für das Handy, die im alten CDU-Antrag genannt sind, beziehen sich auf ÖPNV-Fahrscheine und den Eintritt für Museen, Schwimmbäder etc. Gern möchte die CDU erfahren, welche weitergehenden Gedanken zu dem Themenkomplex zwischenzeitlich in der Stadt verfolgt werden.