Art der Veröffentlichung
Datum
16.06.2016

Kinderstadt Stuttgart

Kinder ganz bewusst immer wieder in den Mittelpunkt rücken – das ist ein wichtiger und richtiger Ansatz, um sich ihre besondere Rolle in unserer Gesellschaft zu vergegenwärtigen. Denn es gilt, die spezifischen Interessen und vielfältigen Bedarfe von Kindern zu erkennen und diese im Leben der Erwachsenen mit handlungsbestimmend zu machen.

Zu unterstützen ist aus diesem Grund auch der von dem früheren Oberbürgermeister Prof. Dr. Schuster formulierte Anspruch, kinderfreundlichste Stadt in Deutschland zu werden. „Die Stadt Stuttgart und Kinderfreundlichkeit in unmittelbare Assoziation zu bringen, befördert das Ansinnen“, sagt die Sprecherin der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss, Iris Ripsam. Und die Institutionalisierung von Kinderbelangen in der Stadt durch eine Kinderbeauftragte im Kinderbüro sowie durch eine Geschäftsführerin des Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart ist ein klares Zeichen in diesem Sinne nach innen wie nach außen. Darüber hinaus, und das ist noch wichtiger, erledigen die mit den Ämtern betrauten Personen Aufgaben, um Anliegen von Kindern und Familien nachhaltig zu verfolgen.

Die CDU-Fraktion begrüßt die Aktionen zum Erhalt eines kinderfreundlichen Stuttgart. „Wir stehen mit beiden Stellen in engem Kontakt“, so Iris Ripsam. „Und wir wünschen uns, dass sie weiter schlagkräftig sind, wozu es sicher einer engen Anbindung des Fördervereins an das städtische Kinderbüro bedarf, so dass Synergieeffekten hergestellt werden.“

Auch die CDU-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat setzt eigene Akzente und Impulse, um die Anliegen der Kinder und deren Betrachtung der Stadtgesellschaft durch die „Kinderbrille“ zu erfassen und für jedermann augenscheinlich zu machen. Ein Beispiel dafür ist der seit Jahren von der CDU-Fraktion durchgeführte Bilderwettbewerb für Kita-Kinder. Unter dem Titel „Mein Stuttgart“ und nachfolgend von Jahr zu Jahr sich ändernden Mottos entwerfen Kinder ihre jeweiligen Vorstellungen im Bild. Alexander Kotz: „Kein Selbstzweck für die CDU, sondern die konkrete Umsetzung, Kindern ein Forum zu geben, in dem sie sich ausdrücken und ihre Visionen von der Stadt in die Kommunalpolitik kindgerecht einbringen können.“    

Stuttgart soll für Familien mit Kindern attraktiv bleiben. Damit zählen neben ideellen Gründen für das Wohl der Kinder auch ganz praktische. Nur mit Kindern bleibt eine Stadt wirklich lebendig. Vielfältige Angebote auf den Gebieten Betreuung, Wohnen, Spielen, Gesundheit  sind deshalb essentiell und verdienen die Unterstützung durch die öffentliche Hand.