Art der Veröffentlichung
Datum
21.02.2013

Kleine Unternehmen

Städtepartnerschaft nützt der Wirtschaftsförderung

Stuttgart pflegt überaus aktive Städtepartnerschaften. Dazu zählen Austausche auf den unterschiedlichsten Gebieten und mit den unterschiedlichsten Einrichtungen – im Sport, in Musik und Kultur und Vieles mehr. Auch das Potenzial von Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der Städtepartnerschaften wird zunehmend erkannt. So hat unlängst eine Konferenz zum Verhältnis von Städtepartnerschaften und Wirtschaftsförderung im Rahmen des Deutsch-Französischen Ausschusses im Rat der Gemeinden und Regionen Europas in Bad Vilbel stattgefunden.

Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen sollen von Städtepartnerschaften profitieren können. Die bestehenden Beziehungen zwischen den Stadtverwaltungen können hilfreich beim Knüpfen von Unternehmenskontakten, der Ansiedlung und der dauerharten Präsenz eines Unternehmens in der Partnerstadt oder bei Informationen über die dortigen Markt- und Standortbedingungen sein.

„Diese wirtschaftlichen Kontakte zwischen Stuttgart und seinen Partnerstädten sollten unserer Meinung nach angemessen gefördert werden“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Joachim Rudolf. Deshalb hat er gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen Uli Endreß und Fritz Currle beantragt, dass die Stadtverwaltung über die Ergebnisse besagter Konferenz im Hinblick auf effektive Nutzungsmöglichkeiten der Städtepartnerschaften für wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Unternehmen berichtet. Beurteilt werden soll zudem das Potenzial der verschwisterten Städte für kleine und mittlere Unternehmen am Beispiel Stuttgart – Straßburg. Auch ist eine Einschätzung darüber erbeten, wie die weiteren europäischen Städtepartnerschaften Stuttgarts für intensivierte Wirtschaftsbeziehungen zwischen kleinen Unternehmen genutzt werden können.