Art der Veröffentlichung
Datum
10.11.2016

Lob fürs Baustellenmanagement

Auch das ist einen Artikel wert: das Baustellenmanagement der Stadtverwaltung. Denn es ist schon beachtlich, wie viele Baustellen unterschiedlichster Art aktuell alleine in der Innenstadt vorhanden sind. An allen möglichen Ecken wird aufgebrochen, gebuddelt, gebaut oder renoviert. Man denke hier etwa an die Büchsenstraße, Schulstraße, Eichstraße, Sporerstraße und andere mehr. Alle sind Baustellen, die mit Einschränkungen für den Fußgänger- und auch Fahrzeugverkehr, insbesondere was Anlieferungen angeht, einhergehen und dementsprechend gut vorbereitet und gemanagt sein wollen. 

„Unserer Meinung nach geht das Tiefbauamt der Stadt Stuttgart überaus vorbildlich und pro-aktiv bei der Baustelleneinrichtung und der diesbezügliches Information vor“, erklärt Alexander Kotz, Fraktionsvorsitzender und Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Technik. So gibt es einen für jedermann einsehbaren online-Baustellenkalender auf der städtischen Website samt einer Liste aller Baustellen mit genauer Ortsangabe sowie ihrer Dauer und Verkehrsauswirkung. Auch die Möglichkeit, mit dem Amt in Kontakt zu treten, um sozusagen direkt im Zusammenhang mit einer Baustelle bestehende Unannehmlichkeiten zu benennen, Anregungen zu geben oder Fragen beantwortet zu bekommen, ist ein Service, wie man ihn sich wünscht und allenfalls für gut heißen muss.

Baustellen mögen mitunter als lästig erscheinen, doch sie sind ein notwendiges Übel. Schließlich ist der Zweck nicht die Baustelle an sich, sondern die bauliche Maßnahme, die nach ihrer Beendigung ein Plus an Schönem oder Praktischem bringt – sei es ein moderner Neubau, eine Sanierung eines bestehenden Gebäudes, eine bessere Wegeführung oder ähnliches mehr. Zudem, und auch dieser Aspekt sollte nicht im Hintergrund bleiben, zeugen Baustellenaktivitäten von einer gewissen Dynamik einer Stadt. Die damit im Zusammenhang stehende Bauwirtschaft samt Arbeitsplätzen profitiert von einer „gesunden“ Bautätigkeit. Auch die Gesellschaft allgemein sollte eine gute Konjunktur in dieser Wirtschaftsbranche zu schätzen wissen.

„Alle Baustellen und das, was damit zusammenhängt, richtig zu planen, die richtigen Rahmenbedingungen für die Bautätigen und die Bevölkerung zu setzen, so dass der Verkehrsfluss einschließlich Fußgänger erhalten bleibt und die Einschränkungen so gering wie möglich und von möglichst kurzer Dauer sind, das, so sagen wir, macht die Fachverwaltung der Stadt meisterhaft. Wir sind der Meinung, auch Gutes soll hin und wieder einmal gesagt werden.“