Art der Veröffentlichung
Datum
16.02.2017

Marktplatz - es bewegt sich was

Ja, man hat das Gefühl, in Sachen Marktplatzaufwertung hat es endlich einen Ruck getan. Zwar ist dieser in seiner Wirkung noch nicht sichtbar, aber doch in den Köpfen zu verorten: es muss sich etwas zum Positiven verändern. Und das ist die Grundvoraussetzung für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Marktplatzes im Herzen der Stadt.

Gefühlt – um bei dieser Wahrnehmung des Körpers zu bleiben – sind es unzählig viele Anträge gewesen, die zum Thema Marktplatz gestellt worden sind. Einer davon von der CDU-Fraktion aus dem Jahr 2003 mit dem Titel „Neugestaltung Marktplatz“ hat an Aktualität nichts verloren. Der letzte von der CDU in 2015 gestellte mit der Überschrift „Stillstand auf dem Marktplatz?“ harrt seiner Beantwortung durch die Verwaltung bis heute.

„Doch in dem jetzt erfolgten Bericht des Oberbürgermeisters zur Umgestaltung des Marktplatzes erkennen wir einen überaus guten Vorschlag, der es wert ist, weiterverfolgt zu werden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz.

Danach ist ein neuer Belag vorgesehen sowie die Anhebung des historischen Brunnens auf das Niveau des Marktplatzes rundum. Dort an den Platanen ist auch eine „Bespielung“ durch gastronomisches Angebot gut vorstellbar. „Die Außenbewirtschaftung  zur Attraktivitätssteigerung des Marktplatzes ist uns schon lange ein Anliegen“, so Alexander Kotz. Was die Idee von einem Fontänenfeld beziehungsweise Wasserspiel angeht, sei er aufgeschlossen. In anderen Städten würde dies als schönes Gestaltungselement angenommen – bestes Beispiel dafür ist Freudenstadt. Dennoch müsse man sich dabei genau überlegen, in welcher Größe und an welcher Stelle ein Fontänenfeld auf dem Marktplatz zu empfehlen sei.

Den Marktplatz als gute Stube der Landeshauptstadt zeitgemäß einzurichten, ist zweifellos überfällig. „Das bedeutet, jetzt dranbleiben!“. Denn der neu erfolgte Vorstoß in dieser wichtigen Sache dürfe nicht, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, in seiner Wirkung wieder verebben. Vielmehr müsse nun, zwar mit Bedacht aber dennoch konsequent ein Schritt auf den anderen folgen.

Konkret heißt das, dass der Oberbürgermeister die erforderlichen Finanzmittel für seinen Vorschlag im Haushalt einstellt, um die Planungen der Baumaßnahmen voranbringen zu können. „Wenn dieses Vorgehen die Entscheider samt Bürgerinnen und Bürger mittragen“, so der Vorsitzende der größten Fraktion, „dann bleibt es nicht nur bei einem temporär guten Gefühl, vielmehr wird ein neuer Marktplatz zu sich nachhaltig angenehm anfühlender und erlebbarer Realität.“