Art der Veröffentlichung
Datum
01.03.2017

Mit technischem Fortschritt gegen Feinstaub

Alexander Kotz: „Es ist gut, wenn unsere Vorschläge aufgegriffen werden“

 

Die CDU-Fraktion begrüßt das Testprojekt „Straßenreinigung Feinstaub“ sehr. Sie war es, die vergangenen November schriftlich ausgeführt und beantragt hat, u.a. die Nassreinigung der Cannstatter Straße nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen.

„Damit haben wir eine Maßnahme angestoßen, die heute beginnt und auf deren Ergebnisse wir sehr gespannt sind“, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. Es handele sich dabei um einen Versuch und um eine Maßnahme von vielen, die zur Lösung des Feinstaub-Problems in Stuttgart beitragen könnten. „Die Möglichkeiten des technischen Fortschritts zur Luftreinhaltung sind in jedem Fall zu forcieren“, so Alexander Kotz. Denn sie trügen dazu bei, drohende Fahrverbote auf längere Sicht abwenden oder zumindest in ihrem Ausmaß entschärfen zu können.

Bei dem heute vorgestellten Projekt sprühen Fahrzeuge mit hohem Druck Wasser auf die Straße, das die gröberen Partikel – also bevor sie zu echtem Feinstaub werden – bindet. Zugleich werden mittels Rohren am Fahrzeugheck die Schmutzgemische wieder abgesaugt.

„Unsere Anregungen, wie wir sie in besagtem Antrag sowie in anderen Beiträgen gemacht haben“, so Alexander Kotz augenzwinkernd an die Adresse der Stadtverwaltung gerichtet und dennoch ernst gemeint, „werden wir nicht irgendwo archivieren, sondern zur ständigen Verfügbarkeit behalten.“ Der CDU gehe es weiterhin darum, konstruktiv zur Problemlösung, d.h., zur nachhaltigen Luftreinhaltung beizutragen. Zu einem effektiven Maßnahmenpaket gehörten aber eben auch solche Aktivitäten, die kurzfristig geeignet sind, Grenzwerte einzuhalten und damit drastische Einschränkungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger möglichst abzuwenden.

Anlage: Antrag Nr. 336/2016 

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