Art der Veröffentlichung
Datum
24.06.2011

Mobilität von morgen

Die CDU-Vision 2030 und erste konkrete Schritte

Im Antrag zum Verkehrsentwicklungskonzept (VEK) 2030 erklärt die CDU ihre Vision über die Mobilität in 20 Jahren und macht erste Umsetzungsvorschläge dazu.

So erkennt sie im motorisierten Individualverkehr auch in Zukunft den wesentlichen Verkehrsträger. Entscheidend sei die Frage nach der Art des Antriebs. „Eine gute Umweltverträglichkeit, also eine Reduzierung der Abgas- und Lärmemissionen, ist für uns die entscheidende Zielvorgabe“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. „Wir wollen deshalb, dass eine Marke für E-Mobilität in Stuttgart entwickelt wird.“ In einer gemeinsamen Aktion von Stadt, Land, Bund und EU gelte es, ein Pilotprojekt aufzulegen, mit dem Ziel, den Anteil der Elektromobilität in den nächsten zehn Jahren auf zehn Prozent des Fahrzeugbestandes in Stuttgart anzuheben. „Ein großes Ziel, das wir alle gemeinsam erreichen wollen“ so Fraktionsvorsitzender Kotz.

Wünschenswert ist weiter, den Fahrradverkehrsanteil zu erhöhen. Die CDU fordert dazu ein Anreizsystem, in dem etwa bei einer Schüler-Kombimonatsfahrkarte SSB / Fahrrad ein Bonus für nicht genutzte Tage (da mit dem Rad gefahren) vergütet wird.

„Selbstredend gehört für die CDU ein leistungsfähiger Bahnhof zu einem modernen Mobilitätskonzept dazu, weshalb das Projekt Stuttgart 21 mit der Schnellbahntrasse Stuttgart – Ulm und der Anbindung des Flughafens und der Messe mit allem Nachdruck umzusetzen ist“, so die Stadträte Dieter Wahl und Philipp Hill. Dies gelte auch in der Funktion von S 21 als Initialzünder für die Weiterentwicklungen des ÖPNV. Ebenso misst die CDU dem Fußgänger einen wichtigen Stellenwert in Zukunft bei. Bei einer öffentlichen Veranstaltung „Stuttgart als Fußgänger erleben“ soll dieses Thema diskutiert werden und Wünsche und Anregungen von Bürgern aufgenommen werden.