Art der Veröffentlichung
Datum
24.11.2011

NEIN zur Kündigung ...

… bedeutet Ja zu Stuttgart 21

 „Gemeinsam mit den Fraktionen von SPD, Freien Wählern und FDP haben wir dazu aufgerufen, dass die S 21-Befürworter zur Abstimmung gehen“, sagt Fraktionsvor-sitzender Alexander Kotz. Denn es gehe darum, dass durch die Volksabstimmung eine klare Mehrheit zu Stuttgart 21 steht. Deshalb muss selbstredend mit NEIN ab-gestimmt werden, denn NEIN bedeutet, dass man gegen die Kündigung der S 21-Finanzierungsverträge und damit für die weitere Beteiligung des Landes an diesem Verkehrsprojekt ist. Es gilt, Freunde und Bekannte aktiv anzusprechen und klar zu machen, wie wichtig es für die Zukunft der Stadt und des Landes ist, tatsächlich die Chance zur Abstimmung wahrzunehmen und zwar mit einem Kreuz bei NEIN.

Stadtrat Alexander Kotz argumentiert weiter, dass ein Ausstieg aus dem Projekt Kosten von sage und schreibe 1,5 Milliarden Euro verursachen würde: „Ein hoher Preis dafür, dass man nichts erhält!“ Abgesehen davon gäbe es keinerlei Grund, den Vertrag zu brechen, vielmehr müsse der Bauherr Sicherheit erhalten, um auf der Grundlage der erteilten Baugenehmigung vorankommen zu können. Auch weiterem Ärger auf Jahrzehnte, ohne dabei eine tragfähige Lösung zu erhalten, sei durch die Stimmabgabe mit NEIN vorzubeugen.

Am 27. November heißt es Farbe zu bekennen. „Nutzen wir diese Chance für die Vorteile, die Stuttgart 21 in verkehrlicher, wirtschaftlicher, ökologischer sowie für Stuttgart in städtebaulicher Hinsicht bietet.“