Art der Veröffentlichung
Datum
25.08.2016

Obst für Schulkinder

Das EU Schulobst- und -gemüseprogramm, früher unter der Bezeichnung Schulfruchtprogramm bekannt, ist ein absoluter Erfolg. Jährlich 150 Millionen Euro stellt die Europäische Union zur Verfügung, um Kinder bei der Entwicklung eines  gesundheitsfördernden Ernährungsverhaltens zu unterstützen und ihnen zu vermitteln, dass Obst und Gemüse nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken. So liest man es in der Mitteilungsvorlage, die kürzlich im Schulbeirat und im Jugendhilfeausschuss des Stuttgarter Gemeinderats behandelt wurde. 

Das Programm kommt an. Das ist der eigentliche Erfolg. Waren es im Jahr 2013 noch 7.200 Schulkinder an 25 Stuttgarter Schulen, die von dem EU-Schulfruchtprogramm profitierten, sind es im Schuljahr 2015/2016 bereits 14.273 Schülerinnen und Schüler an 55 Schulen, denen eine wöchentliche Obstlieferung zugutekommt. Zudem, und auch das ist ein unübersehbares Zeichen für den Programmerfolg, hat die EU die Finanzierung der Obst- und Gemüselieferungen nun von 50 auf 75 Prozent erhöht. Gesponsert werden die verbleibenden 25 Prozent der Kosten von der Stadt Stuttgart sowie von etlichen weiteren Institutionen aus dem öffentlichen und privaten Bereich.

„Wir begrüßen diese Entwicklung sehr“, sagt denn auch die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Iris Ripsam MdB. Bereits im Jahr 2013 habe ihre Fraktion im Rahmen der Haushaltsplanberatungen per Antrag unter der Überschrift „Gesunde und nachhaltige Ernährung an unseren Kitas und Schulen“ für das damalige Schulfruchtprogramm weitere finanzielle Mittel in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr beantragt, um die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die wöchentlich mit frischem Obst versorgt werden, zu vergrößern. „Nicht zuletzt ist diese Maßnahme unter der Rubrik kinderfreundliche Stadt zu verorten.“

Das Engagement in Stuttgart für das Programm ist lobenswert. „Anerkennung verdient aber auch die Europäische Union, die das Programm auflegt beziehungsweise eine erkleckliche Summe zur Kofinanzierung  zur Verfügung stellt“, sagt der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Fred-Jürgen Stradinger. Dieser Umstand sei auch deshalb positiv hervorzuheben, da bei mancher Kritik, die die EU auf sich ziehe, sie doch ungemein viel Gutes und Nützliches für die Unionsbürgerinnen und -bürger in den unterschiedlichen Lebensbereichen bewirke.

Die CDU-Fraktion setzt sich weiter für das Programm ein, erfahren damit doch Kinder, die mitunter kaum mehr wissen, wie frisches Obst und Gemüse aussieht geschweige denn schmeckt, was gesunde Ernährung ausmacht.