Art der Veröffentlichung
Datum
10.04.2014

Pop-Kultur

Hilfe für die Clubszene in unserer Stadt

Mit der Schließung von Röhre, Rocker 33 und Zapata hat die Clubszene in Stuttgart in den vergangenen Jahren spürbar an Attraktivität verloren. Seither gibt es keine Spielorte mehr mit einer Kapazität für 600 bis 1.200 Zuschauer, beklagt der Leiter des Popbüros der Region Stuttgart, der die Pop-Kultur in Stuttgart in Gefahr sieht. Stadtrat Jürgen Sauer: „Auch unser Oberbürgermeister stellte im Zusammenhang mit der Schließung des Zapata fest, dass es einen Mangel an Spielorten für die Stuttgarter Musikszene gebe. In diesem Zusammenhang kündigte er seinerzeit Gespräche mit dem gleichnamigen Eigentümer des Wizemann-Areals an, über deren Ergebnisse wir bis heute nichts mehr gehört haben.“

Da die CDU-Fraktion daran jedoch interessiert sei und darüber hinaus einen wirksamen Beitrag zur Stärkung der Pop-Kultur und Clubszene in der Stadt leisten wolle, so der kulturpolitische Sprecher weiter, habe man einen Bericht des Oberbürgermeisters beantragt, wie oft, mit welchen Zielen und mit welchen Ergebnissen er die vor einem Jahr angekündigten Gespräche geführt habe. In diesem Zusammenhang möchte die CDU auch eine Antwort des Oberbürgermeisters auf die Frage, ob er über eine Gesamtstrategie zur Stärkung der Pop-Kultur und Clubszene in Stuttgart verfügt.

In ihrem Antrag fordert die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung auf, der Pop-Kultur und Clubszene bei der Suche nach geeigneten Spiel- und Veranstaltungsorten zu helfen, indem sie die Möglichkeit von Konzerten in der künftig instandgesetzten und erweiterten Tangohalle der Wagenhallen in Stuttgart-Nord und nach Vollendung von Stuttgart 21 in der dann frei werdenden heutigen Bahnhofshalle des Bonatzbaus am Hauptbahnhof zusammen mit den Beteiligten vor Ort prüft und dabei Wege aufzeigt, wann und wie dieses Ziel dort jeweils erreicht werden kann.