Art der Veröffentlichung
Datum
14.04.2011

Rauchen auf Spielplätzen

CDU will Kinderspielplätze rauchfrei

Rauchen ist gesundheitgefährdend. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Dementsprechend wurde in den vergangenen Jahren durch verschiedene Maßnahmen darauf reagiert. So ist Rauchen mittlerweile in allen öffentlichen Gebäuden verboten, ebenso in Theatern, Restaurants, ja sogar in und auf den Bahnhöfen und an Stadtbahnhaltestellen.

Wie sieht es aber in diesem Zusammenhang mit dem Schutz unserer Kleinsten aus, konkret auf den Kinderspielplätzen? Ausgerechnet hier findet man immer und an allen möglichen Stellen Zigarettenreste. Die Glimmstängel werden oft gedankenlos in den Sandkasten, unter die Schaukel oder die Bank geworfen. Diese Zigarettenkippen sind für die neugierigen Kleinen ein sozusagen natürlicher Untersuchungsgegenstand – er wird in die Hand genommen und allzu gern auch in den Mund.

Doch genau das kann gefährlich werden. Denn die Zigarettenreste enthalten Giftstoffe, die bei Kindern erhebliche gesundheitliche Schäden hervorrufen können. Aufgrund des instinktiven Erkundens, gerade durch den Mund, und das damit mögliche Kauen und Schlucken, stellen die toxischen Zigarettenrückstände eine echte Gesundheitsgefahr für die Kleinkinder dar.

„Zum Schutz unserer Jüngsten sollten Kinderspielplätze deshalb rauchfrei sein“, fordert Stadträtin Ursula Pfau. Deshalb solle im zuständigen Ausschuss über Erfahrungen anderer Städte mit rauchfreien Spielplätzen berichtet werden. Darüber hinaus sei es angebracht, dass das Garten-, Friedhofs- und Forstamt, aufzeigt, wie rauchfreie öffentliche Kinderspielplätze in die Praxis umsetzbar sind. „Stuttgart als kinderfreundliche Stadt sollte sich anschicken, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen und ein klares Zeichen setzen, insbesondere im Sinne von rauchfreien Kinderspielplätzen“, so Stadträtin Ursula Pfau.