Art der Veröffentlichung
Datum
15.11.2012

Rosensteintunnel

Lücke im Gesamtkonzept wird geschlossen

Mit klarer Mehrheit hat der Gemeinderat den Bau des Rosensteintunnels beschlossen. Damit wird ein wichtiges Teilstück im Gesamtverkehrskonzept der Landeshauptstadt Stuttgart geschlossen. Mit ihm werden Ausweichverkehre, die heute durch Wohngebiete führen, wieder auf die B 10 gelenkt werden können. Der Rosensteintunnel schafft enorme Vorteile für die Stuttgarterinnen und Stuttgarter, bei einigen wenigen Nachteilen, die nicht zu vermeiden sind, die glücklicherweise aber durch zusätzliche Maßnahmen abgemildert werden können.

Die CDU-Fraktion legt Wert darauf, dass die Verkehrsmaßnahme Rosensteintunnel nicht den Zweck hat, dem Autoverkehr Vorschub zu leisten, sondern dass hiermit auf die extremen Verkehrsbelastungen reagiert wird, indem der Autoverkehr unter die Erde verbannt und über der Erde die Aufenthaltsqualität für die Menschen dadurch deutlich verbessert wird.

„Bei der mit dem Rosensteintunnel verbundenen Verkehrspolitik für die Stadt darf es nicht um ideologische Grundsätze gehen, wie die Grünen sie immer wieder in populistischer Weise dargelegt haben“, sagt Stadtrat Hill. Hier gehe es um praktische Aspekte für einen funktionierenden Verkehrsplan für Stuttgart. Deshalb sei dieses Verkehrsprojekt ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, dies zumal es als Teil der zentralen Verkehrsachse auch den hiesigen Wirtschaftsstandort mit seinen vielen Arbeitsplätzen stärkt.

Bereits im kommenden Jahr beginnen die Bauarbeiten. Gut ist in jedem Fall, dass nicht zuletzt durch die vielen Einwendungen das Projekt immer wieder im Detail hinterfragt und geprüft worden ist. Stadtrat Philipp Hill: „Bei realistischer Betrachtung musste unterm Strich jedoch klar die Entscheidung für den Rosensteintunnel fallen.“