Art der Veröffentlichung
Datum
27.11.2014

Rosensteinviertel - jetzt geht´s los

Es war an der Zeit – nun endlich bewegt sich spürbar etwas in Sachen Rosensteinviertel. Denn bereits vor über einem Jahr hat die CDU-Fraktion in einem dezidierten Antrag an die Stadtverwaltung unter der vielsagenden Überschrift „Die Zeit vergeht schneller als man denkt!“ die zügige Inangriffnahme des Planungsprozesses zum Rosensteinquartier gefordert. Zwar hat der Oberbürgermeister im Juni dieses Jahres dann den Beginn der weiteren Planung mit der Bürgerbeteiligung angekündigt, doch geschehen ist seitdem noch kaum etwas. „Umso mehr begrüßen wir es“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz, „dass jetzt endlich ein echter Auftakt zu diesem Thema erfolgt.“ In einem großen Zeitungsinterview hat der Oberbürgermeister die Bürgerbeteiligung zur Planung des Rosensteinviertels in nahe Zukunft gestellt. Das ist auch angebracht, denn so wie es die Überschrift des CDU-Antrags andeutet, ist nicht endlos viel Zeit, den Prozess in Gang zu bringen, will man die Bürgerinnen und Bürger effektiv und mit Nachhaltigkeit hierin einbeziehen.

Genau das ist der CDU-Fraktion ein großes Anliegen. 100 Hektar mitten in der Stadt sind zu gestalten, spätestens dann konkret, wenn die jetzt noch durch Gleise belegten Flächen ab Ende 2022 freigeräumt werden. „Diese Flächen stehen dann für eine nachhaltige, ökologische und soziale Stadtentwicklung zur Verfügung“, heißt es in dem Antrag der CDU und weiter „acht Jahre für die strategische und operative Planung eines neuen Stadtteils in der Größe einer Mittelstadt sind nicht zu viel Zeit.“ In dem Interview vom 8. November erkennt auch der Oberbürgermeister diesen Handlungsbedarf, wenn er sagt: „Und wenn die frei werdenden Flächen dann übergeben sind, sollten wir soweit sein, dass wir auch tatsächlich bauen können.“

Positiv nimmt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Philipp Hill zur Kenntnis, dass der Oberbürgermeister in diesem Zusammenhang den Gedanken zur Durchführung einer Internationalen Bauausstellung grundsätzlich in Erwägung zieht. Auch dazu hat sich die CDU-Fraktion bereits in einer fraktionsübergreifenden, an die Verwaltung gerichtete Anfrage im Sommer dieses Jahres positioniert. Philipp Hill „Die Chancen einer solchen IBA in Stuttgart müssen ernsthaft ausgelotet werden!“

Alexander Kotz und Philipp Hill: „In jedem Fall freuen wir uns, dass jetzt der Prozess in Sachen Rosensteinquartier angestoßen wird. Wir freuen uns auf den intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern über die dortigen Gestaltungsmöglichkeiten. Das wird spannend für uns alle in Stuttgart.“