Art der Veröffentlichung
Datum
24.06.2013

Schließung des Fernsehturms war übereilt

Mit mehr Augenmaß hätte der Fernsehturm geöffnet bleiben können

„Wir freuen uns über die verlautbarten Inhalte des Gutachtens, wonach der Fernsehturm in Sachen Brandschutz wohl doch so weit nachgerüstet werden kann, dass die Öffentlichkeit ihn wieder besuchen kann. Deshalb muss es nun darum gehen, mit Nachdruck den Brandschutz zu erweitern, ihn also den heutigen Erfordernissen anzupassen, um den Besucherinnen und Besucher noch größere Sicherheit zu bieten.

Doch statt der Turmschließung hätte zunächst einmal das Gespräch mit externen Fachleuten zu gesucht werden sollen, um für eine Übergangszeit Lösungen zur weiteren Öffnung zu erarbeiten – diese Chance wurde nun einmal vertan. Alexander Kotz: „Wir schauen gleichwohl nach vorne und hoffentlich dann auch bald wieder runter auf unsere schöne Stadt aus dem Korb des Fernsehturms.“

Ganz so dramatisch, wie die Schließung des bekanntesten Stuttgarter Wahrzeichens im März dieses Jahres von statten ging, hätte es nicht sein müssen. „Das sage ich nicht erst jetzt nachdem das Brandschutzgutachten vorliegt, in dem überschaubare, notwenige sowie gleichermaßen geeignete Maßnahmen zur Erhöhung des Brandschutzes vorgeschlagen werden. Das habe ich bereits vor Wochen nach der überstürzten Schließung gesagt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. Deshalb stelle er auch jetzt erneut die Frage, ob die Schließung bei all den damit einhergehenden negativen Konsequenzen gerechtfertigt war.