Art der Veröffentlichung
Datum
08.09.2016

Schönes Stuttgart

Auch das ist einen Beitrag wert: sich unsere schöne und lebenswerte Stadt als solche ins Bewusstsein zu rufen – das Besondere, das Stuttgart ausmacht, zumindest versuchsweise hervorzuheben.

Dies zu tun, ist gerade auch für die Kommunalpolitik hin und wieder angebracht, ist sie doch von der Aufgabe beseelt, Stuttgarts Attraktivität in vielerlei Hinsicht zu erhalten und weiter zu steigern. Doch für so ein Innehalten fehlt im tagtäglichen Politikbetrieb verständlicherweise die Zeit.

Beim Besonderen denkt man zunächst an die Gebäude. Viel Schönes davon ist im Krieg zerstört worden, aber das, was noch da ist, ist grundsätzlich erhaltenswert. Neue Gebäude sollen sich in die Stadt einfügen und doch für Moderne stehen und den Zeitgeist widerspiegeln.

Die hiesigen topographischen Gegebenheiten sind wohl einzigartig für eine Großstadt, zumindest in Deutschland. In der viel gepriesenen Halbhöhenlage befindet sich zwischen viel Grün manch schönes Stadthaus. Überhaupt spielt das Grün in Stuttgart eine unübersehbare Rolle – zwischen Wald und Reben liegt die Stadt. Ein „Belle vue“ ist nie weit entfernt.

Doch die Schwabenmetropole hat weitaus mehr zu bieten als die naturgegebene Lage, ansehnliche Bauten sowie ausgedehnte und der Erholung zuträgliche Grün- und Waldflächen.

So ist Stuttgart ein starker Wirtschaftsmotor in Europa mit einem großen Angebot an Arbeitsplätzen. Stuttgart zieht an – bezüglich der Konjunktur als auch in Bezug auf die Menschen. Fleiß, Kreativität und Weltoffenheit sind Eigenschaften, die hier zählen.

Zur Weltoffenheit gehört auch das besondere Verständnis von Integration. Der so genannte Stuttgarter Weg wird hier erfolgreich beschritten. Der „neue Stuttgarter“ und die Stadtgesellschaft haben Pflichten, um Integration nachhaltig zu erreichen. Die Kultur des Willkommenseins wird gelebt.

Kultur im klassischen Sinn ist ein weiteres Aushängeschild Stuttgarts, das weithin wahrgenommen wird. Vielfältige Kultureinrichtungen stehen mit für die Attraktivität dieser Stadt.

Und das Bildungsangebot trägt sein Übriges dazu bei. Stuttgart ist eben auch Wissensstadt. Gerade im Ingenieurswesen ist sie eine Marke. Diese gilt es zu pflegen.

Diese Auflistung ist fortführbar. „Zweck des Anreißens einiger Attraktivitätsmerkmale unserer Stadt soll aber sein“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz, „sich kurz vom kommunalpolitischen Tagesgeschäft zu lösen und das übergeordnete Postulat von einer für die Menschen lebenswerten Stadt sich zu vergegenwärtigen.“ Danach gehe der Blick von alleine wieder vom Ganzen ins Detail.