Art der Veröffentlichung
Datum
16.10.2014

Schulen erhalten Obst

„Glückwunsch an die Schülerinnen und Schüler“, sagt die CDU im Gemeinderat. Denn nun wird umgesetzt, was sie bereits im vergangenen Doppelhaushalt für die Jahre 2014 und 2015 beantragt hatte. Für das sogenannte Schulfruchtprogramm forderte sie, weitere 50.000 Euro pro Jahr bereitzustellen, damit deutlich mehr Schülerinnen und Schüler in den Genuss dieser Obstversorgung kommen können.

„Wir haben argumentiert, dass hier in Stuttgart als kinderfreundlicher Stadt ein Zeichen zu setzen ist und mit den entsprechenden finanziellen Mitteln mehr Schulen mit gesundem Obst wie Äpfeln, Bananen und Birnen beliefert werden sollen“, erklärt die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Iris Ripsam. Der Antrag ihrer Fraktion wurde denn auch vom Gemeinderat angenommen.

Die Stadt Stuttgart kann nun zu Recht mit Stolz verkünden, dass zu dem Schulfruchtprogramm der EU, das bereits mehr als 6000 Schülerinnen und Schüler an 25 Stuttgarter Schulen umfasst, ab Oktober weitere 4700 Schülerinnen und Schüler an 22 Stuttgarter Grund- und Förderschulen hinzukommen. „Durch einen Zuschuss der Stadt von 50.000 Euro pro Jahr können jede Woche mehr als 11.000 Kinder an 47 öffentlichen Schulen mit Obst oder Gemüse beliefert werden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Fred-Jürgen Stradinger: „Wir freuen uns schlichtweg über dieses positive Ergebnis und auch ein bisschen darüber, dass wir in Form unseres Antrags und unserer Argumente mit dazu haben beitragen können.“ „Immerhin“, so Stadträtin Iris Ripsam, „waren wir die einzige Fraktion im Gemeinderat, die einen solchen Antrag gestellt hat. Dass dieser eine Mehrheit fand, spricht wiederum für das gute Miteinander im Stuttgarter Gemeinderat und dafür, dass es einzig um die Betroffenen oder besser gesagt die Profitierenden geht, nämlich die Kinder.“

Der Gesamtaufwand zur Umsetzung eines solchen Programms im Hinblick auf Organisation und Finanzierung und Vieles mehr ist freilich immens. Allen beteiligten Partnern samt Sponsoren gebührt deshalb Dank und Anerkennung. Der Dank schließt die städtische Kinderbeauftragte für ihre Rolle als zentrale Koordinierungsstelle für das EU-Schulfruchtprogramm ein – die EU trägt die hälftige Co-Finanzierung.

Kinder, die mitunter kaum mehr wissen, wie frisches Obst oder Gemüse aussieht geschwiege denn schmeckt, erfahren und lernen durch das Programm und seine pädagogischen Begleitmaßnahmen bereits in jungen Jahren wie gesunde Ernährung aussieht. Das aufzubringende Geld ist deshalb mit Sicherheit gut investiert.