Art der Veröffentlichung
Datum
21.04.2011

Schulen haben Vorrang

Sanierungs- und Baumittel effektiver einsetzen

Bei Schulsanierungen und neuen Bauinvestitionen an den Stuttgarter Schulen stehen in den nächsten Jahren ebenso vielfältige wie kostenintensive Entscheidungen an. „Angesichts des sich durch Gutachten abzeichnenden Finanzvolumens ist es unser Ziel, einen optimalen Mitteleinsatz zu garantieren, um so möglichst viele der dringend erforderlichen Maßnahmen auch zeitnah umsetzen zu können“, erklärt der Sprecher der CDU im Verwaltungsausschuss, Jürgen Sauer.
Er hält es aus Gründen der Effektivität für unabdingbar, organisatorische Abläufe innerhalb der Verwaltung ebenso wie Bauabwicklungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

Die Finanzmittel für eine beschlossene Baumaßnahme werden haushalterisch beim Schulverwaltungsamt veranschlagt, das dann – gemäß Vorgabe – die Hochbauverwaltung mit der Umsetzung betraut. Je nach Umfang der einzelnen Maßnahme wird von dort ein Architekt und gegebenenfalls ein Projektsteuerer beauftragt. Im Ergebnis fallen damit jedoch auf jeder dieser Ebenen zusätzlich nicht zu unterschätzende Verwaltungs- und Personalkosten an.

„Angesichts des Sanierungsstaus an unseren Schulen und einer Vielzahl notwendiger neuer Schulbaumaßnahmen wüssten wir gerne von der Verwaltung, in wie vielen Fällen in den letzten Jahren neben den beiden zuständigen Ämtern auch noch Projektsteuerer und Architekten beauftragt worden sind. Worin begründete sich bei den Maßnahmen im Einzelnen diese Struktur?“, fragen die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Iris Ripsam und Fred-Jürgen Stradinger. Dabei gehe es um Kosten, die an konkreten Beispielen festzumachen seien. Stadtrat Jürgen Sauer: „Wir erwarten von der Verwaltung eine Darstellung möglicher Veränderungen im Sinne eines schlankeren und damit kostengünstigeren Vorgehens.“