Art der Veröffentlichung
Datum
07.03.2013

Schulschließungen

Konsequenzen falscher Bildungspolitik

Die Entscheidung der grün-roten Landesregierung, die verbindliche Grundschulempfehlung abzuschaffen, hat dazu geführt, dass die Schülerzahlen an diesen Schularten dramatisch zurückgegangen sind. „Wir wissen um die Stärken und das jeweils erarbeitete Profil unserer Haupt- und Werkrealschulen – deshalb ist es sehr bedauerlich, dass aufgrund der grün-roten Bildungspolitik immer mehr dieser Schulen sich gezwungen sehen, den Weg der Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule zu gehen, wenn sie ihre Türen nicht schließen wollen. Leider gehen auf diese Weise über die Jahre erarbeitete Profile und Kompetenzen zum Teil verloren. Umso wichtiger ist deshalb, an den verbleibenden Schulstandorten die qualitativ gute Arbeit auch für die Zukunft sicherzustellen.

Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Konstellation der schulischen Bildungslandschaft in Stuttgart wollte die CDU-Fraktion wissen, ob Schulstandorte wie in Birkach, Mühlhausen, Ost, Plieningen, Stammheim, Untertürkheim, Nord und West, wo Überlegungen zur Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule bestehen, vor Schließungen bewahrt werden könnten. Die Stadträte Iris Ripsam, Alexander Kotz und Fred-Jürgen Stradinger äußerten sich dahingehend, dass der Aufnahmestopp der betroffenen Schulen aufgehoben werden solle, um die Entscheidungen in den genannten Stadtbezirken entsprechend fundiert vorbereiten zu können. Diese Intention beschied die Mehrheit des Gemeinderats abschlägig. Die von der CDU gewünschte Entscheidung, die Schillerschule zu erhalten, fand keine Mehrheit im Gemeinderat. Eine Entscheidung für den langfristigen Erhalt der Lerchenrainschule, wie von der CDU gewünscht, fand nicht statt, sie wurde um ein Jahr verschoben.

Die CDU-Fraktion unterstreicht, dass Anstrengungen zu unternehmen sind, das Qualitätsniveau der betroffenen Schulen so weit als möglich zu halten.