Art der Veröffentlichung
Datum
08.12.2016

Strategie im Personalwesen

Eine gute Software, das heißt eine Software, die sich auf der Höhe der Zeit befindet, ist Voraussetzung für eine effiziente Bearbeitung der gegebenen Aufgaben. Das gilt für jede moderne Institution und das gilt damit auch für den jeweiligen Bereich des Personalmanagements.

„Das Personalmanagement umfasst die Personalplanung ebenso wie die Personalentwicklung und ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigste Ressource für den Erfolg eines Unternehmens im weiteren Sinne sind, umso bedeutender“, stellt Stadträtin Iris Ripsam MdB fest.

Daraus leite sich unter anderem ab, dass die Personal-Software aktuell ist und mittels Zusatztools ausbaufähig bleibe. Im Idealfall sollte die Software über die einzelnen Fachbereiche hinweg einheitlich sein. Dies vor dem Hintergrund, bestmögliche Voraussetzungen für eine optimale Vernetzung, Kommunikation und Vergleichbarkeit zu haben.

Die CDU-Fraktion hat diesen Umstand zum Anlass genommen, eine Anfrage an die Stadtverwaltung zu richten.

Eine der darin gestellten Fragen bezieht sich auf die im Einsatz sich befindende Personalverwaltungs-Software, genauer gesagt darauf, ob – das Klinikum ausgenommen – alle Ämter und Eigenbetriebe des „Konzerns“ Stadt dasselbe System in Anwendung haben. Sei dies nicht der Fall, so klingt weiter an, wäre zumindest hohe Kompatibilität sicherzustellen. 

Wichtig ist im Personalwesen, überhaupt über eine IT-Strategie zu verfügen. Das bedeutet, dass mittel- und langfristig zu erreichende Ziele festgelegt sind und diese permanent mit der realen Entwicklung abgeglichen werden. „Wir fragen: gibt es eine solche strategische Ausrichtung?“, so Iris Ripsam. Sei dies der Fall, müsse ihre Umsetzung auch mit entsprechenden finanziellen Ressourcen im Haushalt verankert sein. „Hierzu wollen wir gern konkretere Informationen haben.“

Die Auskünfte sollen im Verwaltungsausschuss als dem dafür zuständigen Gremium des Gemeinderats gegeben werden. Auf diese Weise, anders als bei einer schriftlichen Stellungnahme, soll damit auch die Möglichkeit eröffnet werden, direkt nachfragen und diskutieren zu können.

„Eine solche Anfrage dient nicht der Kontrolle der Verwaltung. Ihr Zeck ist einzig, Prozesse in der Verwaltung zu optimieren. Die Befassung mit dem Thema IT-Software im Personalwesen soll konstruktiv wirken und Impulse für die richtige Marschrichtung setzen“, erklärt die Stadträtin. Davon profitierten die Bediensteten und letztlich auch die Bürgerinnen und Bürger als Kunden der Stadtverwaltung.