Art der Veröffentlichung
Datum
20.06.2013

"Stuttgart Tour"

Sightseeing-Fahrten attraktiver gestalten

Nicht einmal drei Jahre nach ihrer Einführung steht die offizielle Sightseeing Tour in Stuttgart schon wieder vor dem Aus – so hört man aus Kreisen der Stuttgart Marketing GmbH beziehungsweise von der SSB. „Vor dem Hintergrund stetig steigeder Tourismuszahlen und dem allenthalben erklärten Ziel, Stuttgart auch im Bereich der Privatreisenden zu einer starken Tourismusmarke entwickeln  zu wollen, mutet dieser Rückzug geradezu als Armutszeugnis an“, sagt Stadtrat Fabian Mayer. Statt über die Abschaffung der Sightseeing Tour zu sinnieren, solle man sich vielmehr fragen, wie das bestehende Angebot attraktiver gestaltet werden könne. 

Schaut man in andere Großstädte, fällt ein erheblicher Nachteil der Stuttgart Tour auf: Hier kommt ein geschlossener Reisebus zum Einsatz, der trotz aufwändiger Beklebung kaum auffällt. In den meisten anderen Großstädten dagegen sind Doppeldeckerbusse mit Cabriodach im Einsatz – in Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt oder etwa Dortmund. Stadtrat Mayer: „Auch  alle anderen Faktoren, wie Ticketpreis, Tourenziele, Marketing und Kooperationen mit anderen Tourismus-Trägern sind in die Überlegungen einer grundlegenden Optimierung der „Stuttgart Tour“ mit einzubeziehen und gehören auf den Prüfstand gestellt“.

Die CDU-Fraktion möchte deshalb, dass im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen berichtet wird, wie das gegenwärtige Angebot wahrgenommen wird, welche Anstrengungen bisher unternommen worden sind, um das aktuelle Stuttgart Tour Angebot attraktiver zu gestalten und ob die Anschaffung eines Doppeldeckerbusses erwogen wird. Möglicherweise gibt es ja auch alternative Ideen eines attraktiven Fahrzeuges für die StuttgartTour oder auch für dessen Betrieb. „Am Ende zählt das Konzept“.