Art der Veröffentlichung
Datum
12.04.2013

Stuttgarter Fernsehturm

Brandschutz herstellen, Wiedereröffnung vorantreiben

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel schlug die Nachricht von der Schließung des Fernsehturms durch Oberbürgermeister Kuhn ein.

„Es steht außer Frage, dass die Sicherheit der Besucher an allererster Stelle steht“, sagt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. „Und dennoch stellt sich die Frage, ob man nicht etwas behutsamer hätte vorgehen können und müssen.“

Immerhin ist der Fernsehturm ein Stuttgarter Wahrzeichen und ein Besuchermagnet. Der erste Turm seiner Art weltweit war zunächst nicht der Stuttgarter Lieblingskind, doch schon bald haben sie ihn dann in ihr Herz geschlossen. Gerne führen die Menschen aus Stuttgart und der Region ihre Gäste dorthin, zeigen stolz das Bauwerk und ihre schöne Landeshauptstadt von oben.

All die mit dem Stuttgarter Fernsehturm verbundenen Emotionen sind ernst zu nehmen und bei der weiteren Auseinandersetzung mit der Thematik zu berücksichtigen. „Die CDU-Fraktion spricht sich deshalb dafür aus, eine rasche Lösung dafür zu finden, wie der Fernsehturm mittels bestimmter Maßnahmen und Schritten – die sozusagen mit den Brandschutzbestimmungen kompatibel sind – wiedereröffnet werden kann.

„Wir sind der Meinung, diese dramatische Turmschließung wäre vermeidbar gewesen. Sicher hätte ein Maßnahmenpaket schnell zum Einsatz kommen müssen, zu dem etwa eine permanente Brandwache vor Ort und eine begrenzte Besucherzahl oben auf dem Turm gehört hätte. Dies wäre nach unserer Ansicht der bessere Weg gewesen“, so der Fraktionsvorsitzende. 

Wichtig ist nun auch, dass für die Mitarbeiter im Turm, insbesondere die im Restaurant oben im „Korb“, die von heute auf morgen nicht mehr an ihren Arbeitsplatz kommen konnten, eine echte Lösung gefunden wird.     

Es muss nun darum gehen, den Brandschutz technisch und organisatorisch so herzustellen, dass die Schließung tatsächlich nur eine vorübergehende bleibt, nachdem sie nun bereits vollzogen worden ist. Alexander Kotz: „Wir bauen darauf, dass wir zukünftig in die weiteren Entwicklungen aus erster Hand informiert werden, so dass wir uns in die weitere Debatte um den Fernsehturm konstruktiv einbringen können, mit dem klaren Ziel vor Augen, so schnell wie möglich ein gutes Konzept im Sinne der Menschen zu erarbeiten.“