Art der Veröffentlichung
Datum
28.06.2018

Tarifzonenreform kommt

Tarifzonenreform kommt

 

Hervorragende Nachrichten für alle Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger. Das Fahren mit S-Bahn, Stadtbahn und Bus wird einfacher und günstiger. Statt bisher zwei Tarifzonen wird es in Stuttgart ab April 2019 nur noch eine Zone für alle im gesamten Stadtgebiet geben. Damit entfällt in Stuttgart die häufig gestellte Frage, ob die Zielhaltestelle noch innerhalb der eigenen Zone liegt oder ob ein Ticket für zwei Zonen gelöst werden müsste. Die großen Haltestellenpläne an den Fahrscheinautomaten werden also überflüssig und bald verschwunden sein.

„Die Reform der Tarifzonen im VVS-Verbund ist ein großer Wurf“, freut sich CDU-Stadtrat Jürgen Sauer. Die Tarifreform hat ihren Ursprung in dem von der CDU-Fraktion initiierten „Bündnis für Mobilität und Luftreinhaltung“, das wir gemeinsam mit den Grünen und der SPD auf den Weg gebracht haben und das vor einem Jahr, im Juni 2017, vom Stuttgarter Gemeinderat beschlossen wurde. Mit der nun VVS-weiten Umsetzung der ursprünglich in unserem Bündnis nur für das Stadtgebiet geltenden Forderung „Stuttgart - eine Zone“ ist Stuttgart auf dem besten Weg, bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Förderung für den Öffentlichen Personennahverkehr zu übernehmen.

Das gilt für das verschlankte System von künftig 5 Ringzonen im Verbundgebiet ebenso wie für den Preis eines Einzeltickets. Mit 2,50 Euro für das gesamte Stadtgebiet, also so viel, wie der Fahrschein heute für nur eine der beiden Stuttgarter Zonen kostet, sind unsere Fahrgäste künftig am günstigsten im Vergleich unter den zehn größten deutschen Städten unterwegs.

„Wir wissen, dass uns die große Tarifzonenreform viel Geld kosten wird, obwohl damit noch kein einziger zusätzlicher Schienenkilometer gebaut oder zusätzlicher Bus gekauft worden ist“, erklärt Jürgen Sauer. „Deshalb ist dies zwar gerade ein Grund zu Freude, aber kein Grund, sich auszuruhen.“

Dass der ÖPNV-Ausbau auch in Zukunft notwendig sein wird, zeigen nicht nur die durch die Tarifzonenreform verursachten Fahrgaststeigerungen, sondern auch die Pläne für den weiteren Ausbau von Bus und Schiene in Stuttgart. Dazu zählt für die CDU beispielhaft die Verlängerung der U 19 bis zum Mercedes-Museum und der Buslinie 65 bis zum Flughafen, eine neue Stadtbahnlinie zwischen Hohenheim und Killesberg sowie als komplett neue Forderung die Schienenverbindung zwischen Flughafen und Synergiepark Stuttgart bis nach Dürrlewang durch eine neue U17, die über den Fasanenhof und das dortige Gewerbegebiet geführt werden könnte, wenn die Verlängerung der U6 bis zum Flughafen 2020 umgesetzt sein wird.