Art der Veröffentlichung
Datum
20.06.2014

Taxifahren

Professionalität der Taxiunternehmen sichern

Eine Fahrt mit dem Taxi genügt heute nicht mehr immer dem Anspruch, den man an diese Serviceleistung stellt. Dennoch ist klarzustellen, dass die Taxibranche nicht generell verunglimpft werden kann, dass es sich bisher vielmehr um einzelne schwarze Schafe handelt, die ein schlechtes Licht auf den ehrenwerten Berufsstand der Taxifahrer werfen.

Für die CDU-Fraktion waren die vernehmbaren Unzulänglichkeiten im Taxigewerbe Anlass, einen Antrag an die Stadtverwaltung zu stellen, um insbesondere zu erfahren, welche Anforderungen an ein Taxiunternehmen gestellt werden und wie sichergestellt werden kann, dass im Sinne der seriösen Taxiunternehmen und im Interesse der Kunden die Branche überlebensfähig bleibt und unsaubere Machenschaften beziehungsweise schwarze Schafe ausgeschlossen werden.

„Es darf einfach nicht passieren, dass man als Fahrgast dem Chauffeur den Weg erklären muss – Taxifahrer müssen ortskundig sein“, erklärt Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz und in der Tat, so wurde jetzt seitens der Verwaltung im Ausschuss für Umwelt und Technik erklärt, beinhaltet die Taxifahrerprüfung auch die Ortskunde. 83 Prozent der Prüflinge fallen durch.

Die Verwaltung sieht denn auch dringenden Handlungsbedarf, um die Qualität des Taxiservices zu verbessern. Dabei stützt sie sich auf ein Gutachten für Stuttgart, das 42 Prozent der Taxibetriebe Halbprofessionalität mit nicht betriebswirtschaftlicher Arbeitsweise ausstellt.

„Wir unterstützen das Ansinnen der Stadt, auf der Grundlage des Gutachtens Maßnahmen zu ergreifen, wie insbesondere die Zahl der Konzessionen für Taxiunternehmen allmählich zu verringern, um über diesen Hebel die seriösen Taxiunternehmen zu stärken. Davon profitiert dann der Beruf des Taxifahrers sowie die Kundschaft“.