Art der Veröffentlichung
Datum
10.10.2013

Tiere im Rosensteinpark

In Zukunft vielleicht eine noch reichere Tierwelt?

Der Rosensteinpark, an den Unteren Schlossgarten angrenzend, ist ein Juwel unter den Grünanlagen in Stuttgart. Wer ihn kennt, mag ihn. Auch für Tierbeobachtungen eignet er sich hervorragend, was die derzeitige Ausstellung im Rathaus im Gang vor den Räumen der Fraktion der Grünen augenscheinlich macht. Eine Fotografin zeigt dort in Bildern die Mannigfaltigkeit der Vogelwelt sowie anderer Tierarten, die dort heimisch (geworden) sind.

Die von den Grünen präsentierten Fotografien sind kommentiert – als Kommentar zu der Ausstellung liest man auch, dass die Fotografin, als sie von der teilweisen Abholzung im Zuge von Stuttgart 21 erfuhr, angefangen hat, die dortige Tierwelt in Fotos zusammenzustellen.

„Diese Dokumentation ist durchaus gelungen“, so kommentiert Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz die Fotos. Doch wissen müsse man auch, dass mit Stuttgart 21 nicht Parkfläche verloren geht, sondern ein erheblicher Zugewinn für die Stadt stattfinde. „Selbstverständlich wird auch der neue Stadtteil Rosenstein unter Einbezug der Stuttgarterinnen und Stuttgarter gestaltet werden können. Zudem aber wird der Schlossgarten um 200.000 Quadratmeter Park erweitert. Und für den Rosenstein ist die Pflanzung von sage und schreibe 5.000 Bäumen geplant.“

Diese schönen Zukunftsaussichten auf noch mehr Grün in der Stadt müssen also in die Gesamtbetrachtung einfließen. Denn durch Stuttgart 21 werden Flächen durch dann nicht mehr benötigte oberirdische Gleisanlagen frei – heute zerschneiden sie noch den Schlossgarten.  Alexander Kotz; „Man darf gespannt sein, wie viel mehr  Tiere generell wir hier einmal, wenn die Parkerweiterung stattgefunden hat, beobachten können. Ich freue mich darauf und auch auf eine dann hoffentlich wieder stattfindende Fotoausstellung dazu.“