Art der Veröffentlichung
Datum
16.05.2013

Über Stock und über Stein

Straßenschäden beheben, um Folgekosten zu minimieren

„Warum fahren in Stuttgart immer mehr SUV (Sport Utility Vehicle), Geländewagen und Mountainbikes? Ganz einfach – die kommen mit den Stuttgarter Straßenverhältnissen noch zurecht.“ Mit dieser Frage und Antwort lenkt Stadtrat Philipp Hill auf ein wohlbekanntes Problem.

Dieser Winter, aber auch die vorangegangenen, haben die Straßen und Gehwege in einen desolaten Zustand versetzt. Der schlechte bauliche Zustand behindert nicht nur die Fortbewegung, er kann auch Folgeschäden oder Unfälle verursachen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht bei der Stadtverwaltung oder den Fraktionen Meldungen und Beschwerden über massive Straßenschäden auflaufen. Alle Fraktionen haben über die Jahre hinweg immer wieder die verschiedenen Facetten dieses Themas aufgegriffen. „Man hat aber das Gefühl, es wird immer schlechter anstatt besser“, so Philipp Hill. Für Mensch und Material werde es zunehmend strapaziös ob der Straßenverhältnisse.

Die Witterung nagt unerbittlich am Wegenetz, was zur Folge hat, dass sich die Kosten für den immer größer werdenden Reparaturstau nach oben schrauben. Philipp Hill: „Also ist die Taktik des Wegsehens und dafür umso stärkeren Spürens auch unökonomisch.“

Die CDU-Fraktion hat nun bei der Stadtverwaltung beantragt, dass im Ausschuss für Umwelt und Technik über den Zustand der Hauptverkehrs- und Nebenstraßen sowie der Rad- und Gehwege berichtet wird. Sie möchte wissen, welche Reparaturen, wo und mit welchem finanziellen Umfang noch in diesem Jahr geplant sind. „Wir visieren mittelfristig ein Wege- und Straßennetz in solide gutem Zustand an“, so Stadtrat Hill.