Art der Veröffentlichung
Datum
11.06.2015

Unser Max-Eyth-See

Der Max-Eyth-See dient vielen Menschen als Erholungsgebiet. Wegen der großen Besuchermengen sind jedoch in den letzten Jahren vermehrt Probleme entstanden zwischen den verschiedenen Nutzern, insbesondere zwischen den Fußgängern und Radfahrern. Regelmäßig kommt es zum Streit besonders zwischen Eltern spielender, auf den Wegen herumlaufender Kinder, Spaziergängern und Radfahrern. Die Anzahl an Spaziergängern am See ist besonders bei schönem Wetter an den Wochenenden so dicht, dass nicht ausreichend Platz zusätzlich für den Radverkehr besteht.

„Dabei kann das sich zuspitzende Problem am Max-Eyth-See ohne große Kosten für alle Nutzer friedlich gelöst werden“, ist sich Stadtrat Thomas Fuhrmann sicher. Dazu müssten die Radfahrer konsequent auf die autofreie Austraße unter den Weinbergen entlang am linken Neckarufer umgelenkt werden. Sie sei Teil der zur Hauptfahrradroute erklärten linken Neckarseite mit den durchgehend neu ausgebauten Radwegen ab Rosensteinbrücke bis zum See.

Den Radfahrern wird so überhaupt nichts genommen. Im Gegenteil, sie fahren sicherer auf der landschaftlich schöneren Strecke. Wer zum See will, überquert den Fluss über die schöne Hängebrücke und „verteilt sich“ dann auf dem weiten Freigelände. Wer weiter Richtung Mühlhausen, Aldingen oder Marbach möchte, fährt auf der breiten, autofreien Austraße am Fluss entlang  bis Mühlhausen. Wer weiter am linken Ufer in Richtung Aldingen/Marbach bleiben will, überquert dort am Ortseingang bei der Stadtbahn-Haltestelle „Auwiesen“ an der Ampel kurz die Straße und ist schon auf dem Damm zur ungehinderten Weiterfahrt. Wer das rechte Ufer bevorzugt, kann dies über den neuen Vier-Burgen-Steg erreichen. Eine andere Lösung wäre, schon bei den „Auwiesen“ über die Hofener Brücke zu fahren und dann unter dieser in den Radweg auf dem Damm in Richtung Max-Eyth-See oder Richtung Sportplatz Hofen, Aldingen und Marbach einzufädeln.

Thomas Fuhrmann fordert: „Diese dringend gebotene Entzerrung des Freizeitverkehrs am Max-Eyth-See ist geeignet, den Erholungsfrieden zwischen Familien, Spaziergängern und den Radfahrern herzustellen.“

Er hat für seine Fraktion deshalb beantragt, dass die Stadt ein Konzept erstellt, das möglichst allen Freizeitsuchenden gerecht wird. Zur Lösung des Problems soll die durch Hängebrücke und Hofener Brücke mit dem See verbundene autofreie Austraße unter den Mühlhäuser Weinbergen in das Konzept eingebunden werden. Dabei sollen die Wege am See, wie teilweise bereits jetzt, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen vollständig den Fußgängern vorbehalten sein.