Art der Veröffentlichung
Datum
16.02.2012

Baden im Neckar - Die Stadt am Fluss soll Wirklichkeit werden

„Im Fluss vor der Haustür schwimmen können, wäre das nicht herrlich“, sagt Stadträtin Beate Bulle-Schmid. So sei in Heidelberg inzwischen das Baden im Neckar zwar nicht ausdrücklich erlaubt, aber absolut üblich geworden, zumal ein ausdrückliches Badeverbot dort nicht bestehe.

Eine Nachfrage in Heidelberg hat sogar ergeben, dass das Baden im Neckar bei der Bevölkerung immer beliebter wird. Auch in anderen Städten ist das Baden im Fluss inzwischen durchaus möglich, wie etwa in Basel am Rhein. Viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter wünschen sich ebenfalls, an heißen Sommertagen ein kurzes Erfrischungsbad in ihrem Fluss nehmen zu können. Dies soll und kann das Schwimmen in den Freibädern selbstverständlich nicht ersetzen. Was aber beim Cannstatter Fischerstechen oder Drachenbootrennen durchaus denkbar ist, nämlich ein kurzes, wenngleich unfreiwilliges Bad im Neckar, sollte auch freiwillig möglich sein. Es wäre erstrebenswert, seitens der Stadt diesem Wunsch der Bevölkerung zu entsprechen und eine Möglichkeit zum Baden im Neckar zu schaffen.

Aus diesem Grund hat die CDU-Fraktion bei der Stadtverwaltung angefragt, ob das Baden im Neckar grundsätzlich möglich ist. Das beinhaltet zunächst die Frage nach der Wasserqualität des Neckars in Stuttgart. Ist sie mit der in Heidelberg vergleichbar? Darüber hinaus müsste etwa in den renaturierten Bereichen in Stuttgart ein einfacher Zugang zum Wasser ermöglicht werden – vielleicht sind aber auch andere Stellen dazu geeignet. Unter Sicherheitsgesichtspunkten wäre es eventuell auch angebracht, abgetrennte Bereiche fürs Baden im Neckar, jenseits der Schifffahrtslinie, zu schaffen. Stadträtin Beate Bulle-Sschmid ergänzend: Ebenso vorstellen können wir uns, dass die Neckarinsel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, was dem Konzept von der Stadt am Fluss sehr zuträglich wäre.“