Art der Veröffentlichung
Datum
01.03.2012

Mobil sein und bleiben - Mehr Intelligenz und Vielfalt von Verkehrsmitteln

Unsere moderne Gesellschaft ist in hohem Maße mobil. Auf diese Mobilität wollen und können wir nicht verzichten. Beim „nicht wollen“ mag der weit entfernte und doch rasch zu erreichende Urlaubsort im Vordergrund stehen. Beim „nicht können“ sind es vor allem mannigfaltige wirtschaftliche Gründe, die dagegen sprechen, dass etwa der Austausch von Gütern zwischen A und B mit Pferdewägen vonstatten geht.

Letzteres Transportmittel wäre zweifelsfrei ökologisch und würde deshalb in die Neuzeit der Energiewende passen. Dass das aber keine Alternative zu schnellen, großen und leistungsstarken Verkehrsmitteln sein kann, liegt auf der Hand. Dennoch: Die Zukunft der umweltfreundlichen Mobilität liegt nicht in einem entweder oder, sondern in der Kombination aus intelligenten und aufeinander abgestimmten Verkehrsträgern. Diesen Umstand thematisiert die CDU-Fraktion stets, nicht zuletzt, indem sie auf konkrete Lösungsansätze hinweist, die für zukunftsorientierte Mobilität stehen. Nur zwei Beispiele: Das so genannte Rail-Cab-System als eine neuartige Verbindung zwischen Individual- und öffentlichem Nahverkehr, das derzeit in Paderborn getestet wird und vielleicht für das neue Rosensteinviertel nicht uninteressant ist. Oder die EU-Initiative „Intelligente Städte und Gemeinschaften“, die für Stuttgart von Bedeutung sein könnte, um dem von der CDU propagierten Ziel, „E-Mobility-City“ zu werden, näher zu kommen.

Es gibt deren viele Entwicklungschancen. Wichtig ist, dass Stuttgart sie nutzt. Dabei geht es auch um Kooperation sowie um effektives benchmarking – deutschland- und europaweit. Die Stadtwerke Aachen etwa sind am Aufbau eines dichten Versorgungsnetzes für Elektromobilität beteiligt, auch am Test einer Schnellladestation. In Stuttgart sind Tankstellen, die neue Energieträger anbieten, ebenfalls ein Thema.