Art der Veröffentlichung
Datum
12.01.2012

Mobilität - Stuttgart als Vorbild

Das Thema Mobilität gehört für die CDU zu den Dauerbrennern, da ihm im Kontext der Verfolgung einer sauberen Umwelt und nicht zuletzt auch der Wirtschaftskraft der Region und den damit verbundenen Arbeitsplätzen besondere Herausforderungen immanent sind. Es geht der CDU-Fraktion darum, alle Verkehrsarten in die Stuttgarter Verkehrsentwicklung einzubeziehen und „intelligente“ Verkehrssysteme zu schaffen. Stuttgart soll unter den europäischen Großstädten hier eine Vorreiterrolle innehaben. Seit Jahren gibt es die europäische Initiative namens CIVITAS, in deren Mittelpunkt der Austausch von Städten zum Thema Verkehr/ Mobilität steht. Unter den über 200 Teilnehmerstädten findet sich auch die Landeshauptstadt Stuttgart, die sich in der Phase CIVITAS II (2005-2009) an einem co-finanzierten Projekt mit Partnern vor Ort sowie mit Partnern der Städte Genua, Krakau und Burgos beteiligt hat. In der aktuellen CIVITAS PLUS Initiative ist Stuttgart offensichtlich nicht vertreten. Es geht hier um Strategien zum Personennahverkehr, insbesondere auch in Verbindung mit Parkmöglichkeiten für den Pkw-Verkehr sowie um Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen von Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern.

Die CDU-Fraktion fragt vor diesem Hintergrund die Verwaltung, ob eine weitere Teilnahme an CIVITAS PLUS lohnenswert erscheint – als Zusatz zu verschiedenen anderen Aktivitäten auf dem Feld Mobilität. Außerdem will sie wissen, wie die Teilnahme an EU-Programmen durch die Stadt noch besser kommuniziert werden kann, um Stuttgart als Stadt der Mobilität international noch besser zu positionieren. Die Stadträte Alexander Kotz, Dieter Wahl und Philipp Hill möchten darüber hinaus, dass ein Marketing aus einem Guss – unter Einbezug aller hiesigen Akteure im Bereich zukunftsträchtiger Mobilitätsformen – konzipiert wird.