Art der Veröffentlichung
Datum
15.12.2011

Schulentwicklung

Auf zukünftige Notwendigkeiten reagieren

Die städtische Vorlage zur Schulentwicklungsplanung gibt dem Gemeinderat Handlungsempfehlungen, die bis 2020 umgesetzt werden sollen. Durch die Beteiligung der Bürger, Schulen mit Schulleitung, Lehrer, Eltern und Bezirksbeiräte wird versucht, breite Akzeptanz zu erreichen.

Die CDU-Fraktion hat auf der Grundlage der von der Verwaltung vorgebrachten Vorschläge Überlegungen zu darüber hinaus gehenden Maßnahmen entwickelt und beispielsweise beantragt, aufgrund der Schulzusammenführung in Stammheim die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule zu prüfen. Geprüft haben will sie auch, ob im Zuge der Erstellung des Raumprogramms für die Gustav-Werner-Schule, die Uhlandschule, die Rilke-Real-schule und das Ferdinand-Porsche-Gymnasium eine Campus-Lösung sinnvoll ist, dergestalt, dass Mensa, Pausenhof und Aula gemeinsam genutzt werden können. Zu prüfen ist ebenso, ob inklusive Beschulungen an diesem Schulstandort möglich sind.

Zur Stärkung des Schulstandorts ist aus Sicht der CDU weiter zu prüfen, ob sich die Altenburgschule oder die Elise-von-König Schule für eine Gemeinschaftsschule eignen. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Iris Ripsam, erklärt: „Die CDU wollte auch gern geprüft haben, ob die Altenburgschule in eine Realschule überführt werden kann, was aber aufgrund sachfremdem und in Ideologie verhaftetem Denken von Grünen-, SPD- und Linken-Fraktion von vornherein einfach verhindert worden ist, um beide Schulen ausschließlich als Gemeinschaftsschulen zu prüfen.“ Eine Campus-Lösung ist des Weiteren für die Verbundschule Rohr, die Pestalozzischule, die Robert-Koch-Realschule und das Hegel-Gymnasium zu prüfen.

Auf Antrag der CDU wird der Unterausschuss Schulsanierungen um die Schulentwicklungsplanung erweitert. Iris Ripsam: „So kann der Planungsprozess in geeigneter Weise begleitet werden.“