Art der Veröffentlichung
Datum
13.12.2012

Vom Schülerhaus zur Ganztagesgrundschule

Umsetzbares Rahmenkonzept auf den Weg bringen

Die CDU-Fraktion begrüßt das Pädagogische Rahmenkonzept zum Ausbau der Stuttgarter Grundschulen zu Ganztagesschulen. „Dreh- und Angelpunkt dabei ist die optimale pädagogische und angemessene organisatorische Ausgestaltung“, sagt die schul- und jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Iris Ripsam. Beides werde immer wichtiger, damit sich die Schulen zu einem gemeinsamen Lern- und Lebensraum weiterentwickeln können. Ihr Kollege und Sprecher im Verwaltungsausschuss, Jürgen Sauer, fügt hinzu: „Ein ganzheitliches Bildungs- und Betreuungskonzept für alle Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ist unerlässlich.“

In diesem Zusammenhang hat die Fraktion einen Antrag an die Stadtverwaltung gestellt. Er enthält die Forderung, nicht zwei oder mehrere, sondern nur einen Träger der freizeitpädagogischen Angebote und des pädagogischen Mittagessens je Schule zum Zuge kommen zu lassen. „Klar ist dabei, dass dieser Träger durchaus mit mehreren Partnern wie etwa Vereinen aus dem Sport- und Musikbereich kooperieren kann“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Iris Ripsam. 

Die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, pro Woche und Klasse 30 statt der von der Verwaltung genannten 24 Stunden Betreuungszeit anzusetzen. Darüber hinaus soll für Leitungsaufgaben an jeder Schule eine Personalstelle zur Verfügung stehen. Wichtig ist der CDU, dass die Ganztagesgrundschule sich wie bisher auf vier Tage in der Woche erstreckt. „Dies ist insbesondere im Sinne derjenigen Eltern beizubehalten, die dieses Angebot benötigen“, so Iris Ripsam. Ein weiteres Anliegen sei, eine echte Wahlfreiheit der Eltern für ihre Kinder zu haben, sich also weiterhin auch für eine Halbtagesschule entscheiden zu können.