Art der Veröffentlichung
Datum
21.02.2014

Wahlfreiheit bei Betreuung

Betreuungsangebot an Grundschulen am tatsächlichen Bedarf ausrichten

Die Frage nach dem richtigen Umfang an Betreuungsangeboten an Grundschulen besteht fort. Durch die neuen Regelungen des Landes gibt es gerade im Bereich der Ganztagesgrundschule nun mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Flexibilität und Wahlfreiheit´ ist die Devise, wonach die CDU die Betreuungsangebote einfordert. „Wir sind der Meinung, dass es seitens der Behörden in diesem Bereich keine vorgefertigten Vorgaben geben darf, dass vielmehr die Angebote an die Bedarfe der  Betroffenen, also der Eltern und deren Kinder, anzupassen sind“, macht Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz deutlich.

Die Stadträte Iris Ripsam und Alexander Kotz erklären: „Aus zahlreichen Gesprächen kennen wir die berechtigten Forderungen der Eltern, die den Fortbestand der reinen Halbtages-Grundschule oder der Halbtages-Grundschule mit optionalem und flexiblem Zusatzangebot der Nachmittagsbetreuung an einzelnen Wochentagen sowie ein gesichertes Mittagsessensangebot für alle Grundschulkinder betreffen. Auch gibt es den Wunsch, nach zusätzlichen Betreuungsangeboten, wenn notwendig an bis zu fünf Wochentagen bis 17 Uhr, an der Ganztagesgrundschule.“

Um aber diese Bedarfe im Sinne der Flexibilität und der Wahlfreiheit bei der Betreuung ermitteln zu können, hat die CDU-Fraktion nun beantragt, dass die Stadtverwaltung eine Umfrage nach den Betreuungsbedarfen bei den Eltern von Grundschulkindern und Kita-Kindern stadtweit und getrennt nach Grundschulbezirken durchführt. Die empirischen Umfragedaten sollen als Grundlage für die Entwicklung einer bedarfsgerechten Palette an Betreuungsangeboten in der Stadt dienen.

Iris Ripsam: „Die Qualität der Betreuung ist hoch zu halten, weshalb auf der Grundlage des Hortniveaus die entsprechenden Personalberechnungen anzustellen sind.“ Auf den Qualitätsaspekt bei der Betreuung an Grundschulen hat die CDU-Fraktion in einem gesonderten Antrag an die Stadtverwaltung nochmals dezidiert hingewiesen.

Leider wurde dem Wusch der CDU nach einer Elternbefragung nun am 12. März 2014 im Verwaltungsausschuss nicht entsprochen.