Art der Veröffentlichung
Datum
28.11.2013

Wohnbauflächen

Wohnraum schaffen, wo Bebauung sinnvoll ist  

Die Wohnsituation in Stuttgart ist angespannt. Deshalb gilt es, seitens der Politik die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Wohnungsbau ermöglicht wird.

Für die CDU-Fraktion ist dabei wichtig, dass nicht vorgeschrieben wird, wie man in Stuttgart wohnen soll, indem beispielsweise in überwiegendem Maße nur Geschosswohnungsbau ermöglicht wird. Viele Menschen, gerade auch junge Familien, wünschen sich nach wie vor das klassische Ein- oder auch Zweifamilienhaus.

„Dieser Wunsch ist seitens der Kommunalpolitik zu berücksichtigen und deshalb ist dort, wo es sinnvoll ist, das entsprechende Angebot im Planrecht zu schaffen“, sagt Stadtrat Philipp Hill. Denn die am Markt sich befindenden Bestandsimmobilien bei Ein- und Zweifamilienhäusern würden nicht ausreichen. Grundsätzlich gelte aber das Gebot der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung. Das heißt, es wird auf größere Neubauflächen verzichtet, stattdessen sollen vorrangig Flächen im Bestand bebaut werden.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat nun eine Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen,  wonach in den Bereichen Unten im Dorf (Uhlbach), Bächlenweg (Hedelfingen), Dietbachäcker (Untertürkheim), Äußere Bainde (Feuerbach) und Goslarer Straße (Weilimdorf) Flächen aus der Planung zum Wohnbau herausgenommen werden. Hier hat die CDU-Fraktion, außer beim Gebiet Äußere Bainde, eine andere Haltung als die rot-rot-grüne Mehrheit im Ausschuss eingenommen. Die CDU hat sich klar dafür ausgesprochen, diese Flächen für den Wohnbau vorzuhalten, zumal es sich hier um Arrondierungen handelt. „Unser Ziel wäre gewesen, eine Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern zu ermöglichen“, so Philipp Hill. Familienfreundlichkeit habe viele Facetten – jungen Familien diese Wohnform zu ermöglichen, gehöre dazu.