Art der Veröffentlichung
Datum
14.11.2013

Zum Tod von Manfred Rommel

Ein großer Stuttgarter, ein Weltmann ist von uns gegangen

Es erfüllt uns mit tiefer Trauer, dass der frühere Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel gestorben ist.

Wenn man in der Kommunalpolitik den Begriff Staatsmann verwenden kann, dann war er einer. Er war im politischen Sinne liberal, prägte in seinem weitsichtigen Schaffen und Wirken über viele Jahre als Stadtoberhaupt  und darüber hinaus die Stadtgesellschaft im Sinne des Miteinanders.

„Manfred Rommel war ein Glücksfall für Stuttgart“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Kotz. „Die Stadt verdankt im viel, er hat ihr Ansehen verschafft, nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Welt. „Ich habe ihn als einen Menschen erlebt, der durch klugen Witz und Humor, ernsthafte Dinge behandeln und die Menschen dabei für die Sache, von der er überzeugt war, gewinnen konnte.“

Bewundernswert ist die Art und Weise, wie er mit seiner Erkrankung an Parkinson über all die Jahre umgegangen ist – offen und unglaublich diszipliniert. Trotz der Erkrankung war er nach 1996 und seiner 22jährigen Amtszeit als Oberbürgermeister stets für die Stadtgesellschaft präsent. Er  war weiter ein gefragter Gesprächspartner und auch sonst überaus aktiv, wenn man nur an seine zahlreichen Publikationen denkt.

Der CDU-Politiker Professor Dr. h.c. Manfred Rommel genoss parteiübergreifend gleichermaßen Akzeptanz und Respekt – er war eine Integrationsfigur par excellence.

Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei seiner Familie – seiner Frau Liselotte und seiner Tochter Catherine wünschen wir jetzt viel Kraft.